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Archive for Januar, 2010

Herbstferien 2010: Mittelmeer Jan 20

Nach der Arbeit am Mittwoch ging es Richtung Tessin los. Vor dem Gotthardtunnel stellten wir fest, dass der Tunnel seit 10 Minuten geschlossen war. Also machten wir uns auf den Weg über den Pass. Auf dem Campingplatz in Locarno warteten bereits Andrea und Kusi und zeigten uns den Weg auf unseren Platz.

Am Donnerstag gab es Frühstück bei den Jordischen Grosseltern im gemieteten Wohnwagen. Danach stand der Ausflug auf den Monte Tamaro auf dem Programm. Nach zahlreichen Fahrten auf der Rodelbahn, dem Besuch der Botta-Kapelle und dem Zwischenhalt im Restaurant, war es auch schon Zeit für die Rückkehr nach Locarno, wo wir am Seeufer das Apero genossen. Am Strand musste natürlich auch gleich ein wenig „gsändälät“ werden. Nik zog eine Linie um seine Grube und erklärte Paddy, dass dies nun „Nik-Baustelle“ sei. Der kleine Paddy hat daraufhin seine Baustelle auch abgegrenzt. Aber so, dass Nik grosse Augen machte und alle anderen vor Lachen beinahe in den See gefallen wären. Wie der kleine Baumeister das gemacht hat? Tja, das schreiben wir hier nicht. Nur eines: manchmal übertrifft der Lehrling eben seinen Meister! 😉 Zum Abendessen gab es etwas Feines aus der Pizzeria des Campings.

Am Freitag ging es für uns weiter Richtung Süden und für Jordis Richtung Norden. In Savona angekommen, deckten wir uns mit Essen und Wein ein und machten auch einen kleinen Stopp im Decathlon, wo wir aber nichts einkauften (ein ganz komisches Gefühl, den Decathlon mit leeren Händen zu verlassen). Die Suche nach einem schönen Campingplatz führte uns entlang der italienischen Rivieraküste. Kurz vor dem Eindunkeln gaben wir die Suche auf und übernachteten auf einem typischen italienischen Abstell, äh Campingplatz. Am Morgen war die italienische Küste trotz super Wetter immer noch Trist und so entschieden wir uns nach einigen Versuchen, die Schönheit dieser Küste zu finden, die Fahrroute auf die Autobahn zu verlegen. Wenig später kamen wir in Frankreich aus dem Tunnel und wir staunten: was ein Tunnel ausmachen kann! Die Farben schienen prächtiger, die Häuser nicht mehr verlottert, sogar das Meer schien hier blauer als auf der italienischen Seite des Tunnels zu sein. Aber Monacco und Nizza sind überbaut und obwohl es dort sicher einige schöne Flecken gab, entsprach die Küste erst nach Nizza unseren Erwartungen. In Agay fanden wir endlich einen ersten schönen Campingplatz. Dort trafen wir auch einige sehr freundliche Schweizer, die uns irgendwie bekannt erschienen (Saignelégier!), und die uns zum Bleiben überreden wollten. Wir wollten aber noch ein wenig weiter und so fuhren wir, entgegen den Ratschlägen, am nächsten Tag weiter Richtung le Lavandou auf einen riiieeeeeeeeesssssssssssssssiiiiigggggggggggeeeeeeeennnnn Campingplatz. Dort fanden wir nach einigem Suchen ein Plätzli mit Meersicht, zwischen Deutschen-Hardcore-Wohnwagencamper zur Linken und zur Rechten, das uns für einige Tage als Heimat diente.

Nachdem die Hängematten aufgehängt waren, konnte das Entspannen beginnen. Natürlich wurde uns bald langweilig und wir machten einen Ausflug mit den Velos nach Le Lavendou, wo wir direkt auf dem Strand ein vorzügliches Mittagessen bekamen. Auf der Rückfahrt direkt am Stand entlang, buchten wir für den nächsten Tag noch einen Tauchgang. Der Rest des Tages verbrachten wir beim Essen und Trinken, oder in der Hängematte.

Am nächsten Tag mussten wir früh raus, denn es stand ja der Tauchgang auf dem Programm. Nachdem wir die übliche Materialschlacht hinter uns gebracht hatten, ging es mit dem Boot los. Nach 50 Minuten auf 15 Meter Tiefe war der Spass schon wieder vorbei und es ging zurück. Nach einem unterdurchschnittlichen Essen in einem Restaurant am Hafen warteten die Hängematten auf uns.

Nach ein paar Tagen faulenzen am Meer, ging es nun Nordwärts an den Lac de Saint-Croix, wo wir für ein paar Tage unser Basislager in Les Salles aufschlugen. Am nächsten Tag ging es rund um die imposante Schlucht des Verdon. Tags darauf trauten wir uns sogar mit einem Kayak in die Schlucht.

Leider war es dann auch schon wieder Zeit, um auf Napoleons Spuren nach Hause zu tuckern. In Grenoble gab es einen letzten Einkaufsstopp. Dieses Mal verliessen wir den Decathlon nicht mit leeren Händen!

Fazit: So gut wie uns Frankreich gefallen hat, so enttäuscht waren wir von Italien. Und Ferien sind immer zu kurz!

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Saisonende 2010: les Cerneux Jan 20

Am Freitag Abend ging es trotz etwas angeschlagenem Elsi los. Nach kurzer Fahrt waren wir auch schon auf dem Campingplatz von les Cerneux, wo uns der Koch in Empfang nahm. Leider ohne Häppchen. Einige Minuten später trafen auch schon Simone und Geburtstagskind Andy ein. Nachdem wir unser Platz bezogen hatten, stellten wir schnell das beheizbare Vorzelt auf und der Son of Hibachi wurde eingeheizt. Kurz darauf war auch schon das Fleisch auf dem Grill zum Verzehr bereit und so kämpften wir uns durch den Fleischberg zum Salat durch. Mit einiger Verspätung ging es dann in den Hotpot des Campingplatzes, wo wir uns während mehr als zwei Stunden kochen liessen. Nachdem wir den etwas zulang gebackenen Geburtstagskuchen (andere Geschichte) probiert hatten, ging es in Bett.

Nach einer kurzen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück machten wir eine Wanderung zur Ruine Spiegelberg, wo es natürlich einen Cache gibt. Dieser Cache ist aber nichts für Leute mit Höhenangst! Wie das WC übrigens auch nicht. Die Aussicht auf den Doubs war eindrücklich und die herbstlichen Bäume waren wunderschön. Einmal mehr stellte sich die Frage, warum so viele Leute nach Neuengland in den USA fahren, um den Indian Summer zu erleben. Bei uns ist es mindestens genauso schön! Auf der Rückfahrt stoppten wir, um ein anständiges Apéro einzukaufen. Die Wanderung hatte uns alle hungrig gemacht! Zurück im beheizten Vorzelt wurde der Apéro verspiesen und eine Flasche Crémant geleert. Nach ein paar Runden Kupp mit taktischer Schwächung der Frauenmannschaft, war es auch schon Zeit für Kerzli Racelette. Der Abend endete wir der vorherige im beheizten Hotpot.

Auf der Rückfahrt traf in Biel das Erwartete ein: das Schalten funktionierte nicht mehr! Wir mussten Elsi vom Kreisel schieben, was zum Glück schnell ging, da es unmittelbar am Kreisel eine Tankstellte hatte. Der TCS war schnell zur Stelle und liess nicht lange mit der Diagnose auf sich warten. Es stellte sich heraus, dass das Problem nicht wie vermutet beim Getriebe, sondern bei der Kupplung lag. Da das Schalten nach der kurzen Abkühlung wieder möglich war, ging es weiter auf die Autobahn und von dort im vierten Gang zu der Garage von Marcel. Nachdem Elsi bei ihrem Wellnesshotel parkiert war, ging es für uns weiter an den Caravan Salon. Die Auswahl an brauchbaren Wohnmobilen war im Promillebereich, dafür gab es doch einige komische Besucher, die wir uns nur schwer in der Wildnis vorstellen können. Und dann gab es noch einen Besucher, der wollte doch tatsächlich mehr WC Papier fürs WoMo WC. Die arme Verkäuferin ärgert sich bestimmt heute noch, hihi!

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Ornans 2010 Jan 20

Donnerstag
Da Elsis Motor wieder einmal eine Wellness-Kur brauchte, mieteten wir auf einem Campingplatz ein Chalet, füllten den Smart mit dem Wichtigsten und klebten die Velos hintendrauf und machten uns auf den Weg. Der erste Stopp war auf der Vue des Alpes, wo die ersten beiden Caches warteten. Nach einigen weiteren Zwischenstopps erreichten wir das erste Highlight: der Géant in Pontarlier.

Landschaftlich ist das Tal der Loue viel schöner als wir dies erwartet hatten. Leider entsprach der Campingplatz in Ornans nicht ganz den Fotos im Internet, war aber trotzdem ganz in Ordnung. Vor allem das Chalet hat überzeugt, auch wenn die Sicht auf schneeverschneite Pisten fehlte, hehe. Als der Smart ausgeräumt und das Chalet eingereicht waren, nahmen wir den Einweggrill auf unserer Terrasse in Betrieb und machten uns ans Ausruhen.

Freitag
Am Freitag standen zwei kürzere Wanderungen auf dem Programm. Die Erste führte uns in eine Höhle und die Zweite an der Quelle der Loue vorbei tief ins wunderschöne Tal zu einem Geocache. Trotz des schlechten Wetters entschieden wir, unser Picknick an einem Aussichtspunkt zu genehmigen. Der Nebel beschränkte aber das Panorama auf knapp zwei Meter. Dafür war das Picknick umso leckerer. Nachdem wir unsere Vorräte für die nächsten Tage im Géant aufgefrischt hatten, stoppten wir noch beim Kanuverleih um ein Boot für den nächsten Tag zu reservieren. Leider waren alle Motoren bereits vergeben. Das Abendessen bestand aus einer grossen Menge Hackfleisch mit einigen Teigwaren und etwas Sauce.

Samstag
Das Wetter sollte auf den Nachmittag besser werden und so besuchten wir am Morgen den Decathlon, wo zur Zeit Ausverkauf war. Wider erwarten war der Einkauf recht günstig.

Am Nachmittag hatten wir zwei Kanus auf der Loue reserviert. Als wir feststellten, dass sie uns alleine und ohne Helm die reissenden Fluten runter schicken wollten, war es fürs Umkehren schon zu spät. Die Fahrt machte riesig Spass! Vor allem die Stromschnellen mit und ohne Rutschbahn waren lustig. Das nachfolgende Paar sorgte für Unterhaltung und einige Staus auf den Stromschnellen.

Zurück bei unserem Chalet nahmen wir unseren Einweggrill in Betrieb und genossen einige grosse Stücke Fleisch. Am späten Abend machten Simon und Andy noch einen kurzen Zwischenstopp auf dem Nachhauseweg von der Normandie.

Sonntag
Am Sonntag packten wir unsere sieben Sachen und machten uns auf den Heimweg.

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Cornwall 2010 Jan 20

Am Donnerstagnachmittag machten wir uns auf den Weg nach Zürich, von wo aus wir nach London flogen. In Heathrow wartete bereits Tim, der uns in seinem neuen Audi nach Newbury fuhr. Dort wurden wir von Debbie und Ruby freudig begrüsst und nach der Hausbesichtigung gab es ein typisches britisches (Sonntag) Abendessen. Entgegen allen Vorurteilen schmeckte das Essen sehr gut!

AmFreitag machten wir uns auf den Weg nach Portsmouth. Nach dem Besuch des Turms mit einem Glasboden, verteilten wir unser Erspartes im grossen Outletpark. Neben zahlreichen T-Shirts gab es auch neue Columbia Trecking Schuhe. Nach der Spritzfahrt zu Tesco in Debbies Mini war es Zeit für Pizza. Tim hatte bereits ihren Pizzaofen eingeheizt und wir warteten hungrig auf die erste Lieferung.

Am Samstagmorgen ging es wieder Richtung Süden. Zuerst stoppten wir beim grössten Campingladen der angelsächsischen Inseln, wo wir aber frustriert feststellen mussten, dass wir bereits seit langem mit allen nötigen und unnötigen Campingartikeln ausgerüstet sind. Nach einer schönen Überlandfahrt machten wir einen kurzen Fotostopp bei Stonehenge. Weiter ging es zu Avebury, dem Dorf, dass mitten in einem Steinkreis liegt. Dort wurden wir Zeugen von ein paar heidnischen Bräuchen und sonstigen komischen Selbstdarstellern. Warum Avebury nicht annähernd so berühmt wie Stonehenge ist, kann man als eigenes Rätsel betrachten… Da diese Kraftorte bei uns vor allem auf den Magen schlugen, stoppten wir in Malborough in einem Pub .
Zurück in Newbury packten wir die sieben Sachen für den BattleProm am Abend. Einen BattleProm zu beschreiben ist eigentlich fast unmöglich. Es ist eine Mischung zwischen 1. August-Picknick, Openair und Mittelalterfest. Der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt und wir können allen nur empfehlen hinzugehen, wenn ihr mal die Chance dazu habt.

Am Sonntagmorgen ging es früh los. Heute ging es nicht nach Süden, sondern nach Westen. Nach einem Coffeestopp erreichten wir bald unser erstes Zwischenziel: das Eden-Project. Wir haben noch nie so viele verschiedene Pflanzen an einem Ort gesehen. Was da aus einem „ruinierten“ Stück Land geschaffen wurde, ist wirklich erstaunlich! Nach dem Zimmerbezug im Hotel und ging es ins „Fifteen“, das Restaurant von Jamie Oliver. Das Essen und die Rechnung waren ein Erlebnis!

Am Montag ging es quer durch den Cornwell. Gestartet wurde am westlichsten Ende von England: Landsend. Nach einem kurzen Spaziergang zum nahen Cache, ging die Fahrt weiter nach St. Yves, einer Touristen Hochburg mit vielen kleine Läden. Wir genossen den Lunch in einem Pub an der Seafront. Der nächste Stopp war Tintagle, wo angeblich die Ritter der Tafelrunde und Merlin ihr Unwesen getrieben haben sollen. Die Beweise dafür sind allerdings mehr als nur dünn. Die mächtige Burgruine war aber mehr als eindrucksvoll und der Besuch lohnte sich! Das Abendessen nahmen wir auf dem Rückweg in Rick Steins Fish & Chips ein. Rick Stein ist die lokale Koch Koryphäe von Padstow. Rick war zwar nicht dort, dafür aber viele, viele andere hungrige Mäuler. Nach dem Dinner auf der Hafenmauer erkundeten wir noch die Hafenstadt und macht in einem Pub einen Ciderhalt.

Am Dienstag machten wir uns auf den Rückweg. Zu Mittag assen wir in einem wunderschönen Pub am Kanal in Newbury. Leider mussten wir schon viel zu früh weiter nach Heathrow. Der Rückflug und die Heimfahrt waren ereignislos.

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Sattelegg 2010 Jan 20

Nachdem wir mit Nik‘s Eltern die drei Seen befahren und das super Wetter genossen hatten, machten wir uns auf den Weg durch den Freitag-Feierabend Verkehr zur Sattelegg. Wir trafen kurz vor dem Eindunkeln in der Sattelegg ein und konnte so noch ein paar wage Blicke auf die wunderschöne Landschaft werfen. Nachdem wir uns eingerichtet und alle Anwesenden begrüsst hatten, setzten wir uns ans Feuer und machten das, was wir an VW-Bus-Treffen am Feuer immer machen.
Am Morgen wurden wir ziemlich abrupt von der Sonne geweckt und mit schlaftrunkenen Augen genossen wir den herrlichen Morgen und das SUPER Panorama. Wir bauten unseren Frühstückstisch zu vorderst an der Parkplatzkante auf und genossen den milden Morgen mit einem leckeren Z’morgen, während wir langsam von den Tagestouristen eingeparkt wurden.

Nun war es Zeit für eine kurze Wanderung auf den nächsten „Hoger“, von wo aus wir Blick auf das östliche Alpenpanorama, die Zentralschweizer Berge und den Züri-und Sihlsee hatten. Pünktlich zum Zmittag waren wir zurück und konnten uns dem regen Treiben auf dem Treffen und dem angrenzenden Parkplatz widmen.
Nach dem Apéro und dem Eintreffen der Fiat-Lux war es Zeit, den Grill anzuwerfen und Luft in die Gläser zulassen. Natürlich gab es wieder ein Feuer und wir machten auch diesen Abend, was wir immer machen.

Der nächste Morgen meldete sich wie der letzte mit einigen hunderttausend Watt Licht direkt von vorne und ungebremst durch den kleinen Spalt im Vorhang. Nachdem wir erneut das schöne Wetter und das super Panorama genossen hatten, wartete bereits das Zmorgenbuffet im nahen Restaurant auf uns. Das Zmorgenbuffet war der Hammer und es lohnt sich nur schon wegen dem Buffet, auf die Sattelegg zu fahren. Kurz vor dem Platzen wurde es Zeit, die Aufmerksamkeit vom Buffet weg auf den Parkplatz zu verschieben, denn dort startete das nächste Schauspiel. Parken ohne Hirn und Weitsicht. Es tat sich einmal mehr der Abgrund der menschlichen Dummheit auf.

Nachdem wir uns (vom vielen Lachen und Essen) erholt hatten, mussten wir leider schon packen und uns auf den Weg nach Hause machen. Unterwegs gab es noch einen kleinen Zwischenstopp bei Simones Eltern, aka Fiat Lux.
Die Sattelegg war für uns sicher das beste Treffen in dieser Saison. Danke Renato fürs Organisieren! Wir kommen das nächste Mal sicher wieder!

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Cudrefin Jan 20

Nachdem Elsi nun einen weiteren Wellness-Urlaub in der Gilgischen-Automanufaktur hinter sich hatte, ging es endlich wieder einmal auf Fahrt mit Elsi.

Der Wetterbericht meldetet Sommer und so entschieden wir uns für ein Weekend am See. Am Freitagabend packten wir Elsi und machten uns auf den Weg nach Cudrefin.

Der Camping war (noch) fast leer und wir freuten uns auf ein geruhsames Weekend. Schnell aufstellen und chillen! Wir merkten aber bald, dass wir massiv aus der Übung sind. Zum Glück konnten wir Zeit beim Tortellini-Kochen schnell aufholen. Das romantische Weintrinken am See hinterliess einige Souvenirs… In Form von Mückenstichen!

Nach dem ausgiebigen Frühstück schwingten wir uns auf unsere treuen Drathesel und machten ein kleines 10km Ausfährtchen mit Stopps zum Geocachen. Die Fahrt entlang des Broyekanals lohnte sich, aber leider hinterliess die holprige Strecke auf dem Velosattel auch einige Souvenirs. Nach einem Panaché-Stopp ging’s weiter nach Cudrefin, wo wir uns beim Fischer mit einer Frittüre du Lac eindeckten.
Am Nachmittag traf Susanne ein und nachdem ihr Zelt aufgestellt war, machten wir uns auf den Weg zum Stand. Der See war trotz der Hitze erstaunlich erfrischend.
Nun war es aber schon bald Zeit für den Apéro. Dank Susannes Superplatz direkt am Wasser hatten wir ein wunderschönes Plätzli für Wein und Mozarella. Dann musste der Grill in Betrieb genommen werden. Nachdem eine Flasche Wein, ein Kilo Fleisch, sowie ein Salat verspiesen war, wälzten wir uns vollgestopft ins Bett.

Nach einem ausgiebigen Frühstück, Susanne brachte Brot für die halbe Schweizer Armee, packten wir unsere sieben Sachen und machten uns auf den Heimweg. Natürlich hielten wir unterwegs bei einigen Geocaches an.

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Pfingsten 2010 Jan 20

Wie jedes Jahr ging es an Pfingsten nach Saignelegier. Simone reiste schon am Donnerstag an um Karin beim Einkaufen zu helfen, Andy widmete sich derweil noch seinen schulischen Verpflichtungen und kam erst am Samstagabend. Toni brachte nicht nur seine Verlobte mit, sondern auch noch seinen Bruder mit seiner Verlobten. Natürlich kamen auch Karins Schwestern, Schwager, Gottibueb und Urs, der aber noch am Freitagabend eine Fussballniederlage erleben durfte.

auf dem weg zur Niederlage!Pfingsten war ganz traditionell mit einem Mittagessen in Goumois, einer Wanderung zum nahen Moorsee und Fondue über dem Feuer. Neu war dieses Jahr nur der Einkauf im CCA und die Kupp-Meisterschaft, wobei sich die Damen-Mannschaft nicht gerade mit Ruhm bekleckerte.

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Ostern 2010: Elsass und Schwarzwald Jan 20

Nachdem Elsi vom Carroserist zurück war, musste alles wieder eingeräumt und Elsi für die neue Saison startklar gemacht werden. Leider blieb einiges auf der Strecke und das Austauschen des Teppichs im Cockpit erwies sich als etwas heikel bis ungeeignet.

Ostern starteten wir mit dem traditionelle Eiertütschen am Freitag beim PAK im Garten. Nachdem wir uns gestärkt hatten, machten wir uns auf den Weg ins Elsass. Kurz vor Basel bekamen wir das genaue Ziel von Piisli und Luna per SMS mitgeteilt. Sie warteten bereits auf dem Campingplatz in Colmar auf uns, da sie bereits am Vorabend gestartet waren und sich schon Strasbourg angesehen hatten. Nach einem ausgiebigen Apéro gab es, wie in der „Büssli-Szene“ üblich, Kerzli-Racelette. Bis spät in die Nacht leerten wir die flüssigen Vorräte aus unseren Kühlboxen.

Am nächsten Morgen stoppten wir im Decathlon in Colmar, wo wir uns mit zahlreichen Outdoor Artikeln zu günstigen Preisen eindeckten. Der Decathlon war zwar um einiges kleiner als der bei Mulhouse, aber der Ausflug hat sich trotzdem gelohnt. Nachdem wir uns mit neuen Essensvorräten versorgt hatten, ging es weiter zum Affenberg, wo wir nach dem Besuch der Berberaffen auch eine Mittagsrast einlegten.

Zurück in Colmar stand ein Bummel durch die Stadt auf dem Programm und natürlich stärkten wir uns dabei mit einem Bier in einer „Gartenbeiz“. Zurück auf dem Campingplatz widmeten wir uns dem Apéro und starteten die Grills. Auch in dieser Nacht plünderten wir bis spät in die Nacht die Kühlboxen.
Am Ostersonntag packten wir unsere 7 Sachen und machten uns auf den Weg zum Titisee. Nebst einer kleinen Tank-Odyssee und einem Elefantenrennen zwischen Piisli und Luna war die Fahrt ereignislos. Yves hatte übrigens die weniger harten Eier und ging vom Gas.

Auf dem Campingplatz Sandbank suchten wir uns einen Flachen Panorama-Platz und bauten unsere regensichere Wagenburg auf. Da wir alle Hunger hatten, machten wir uns auf den Weg ins Camping Restaurant, wo wir für wenig Geld viel Fleisch, Frites und Bier erhielten. Wir blieben fast den ganzen Nachmittag und einige etwas zu lange (der arme Yves war nachher völlig blank!). Nach dem Abendessen genossen wir bis spät in die Nacht die letzten flüssigen Vorräte und nach einem kurzen Abstecher ins Restaurant war es Zeit fürs Bett.

Am nächsten Morgen war alles weiss, denn es hatte in der Nacht ein paar Millimeter Schnee gegeben. Wir demontierten unsere Wagenburg und machten uns auf den Heimweg. Nach einem kleinen Kaffee & Pinkelstop bei Piislis ging es sehr müde nach Hause.
Obwohl das Wetter etwas besser hätte sein können, haben wir das verlängerte Weekend mit Piisils und Lunas sehr genossen und freuen uns schon aufs STF.

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Panamana 2010: Kuna Yala Jan 20

Der Weg via Madrid nach Panama City war hart und lang. Sehr lang. Beim Zwischenstopp in Guatemala gab’s zum Glück ein Bier. Man kann ja schliesslich ein Land nicht als „besucht“ markieren, wenn man kein lokales Bier getrunken hat und auf der Toilette war.

Endlich im Hotel angekommen, konnten wir die Aussicht auf den Kanal kaum geniessen, was wir aber am nächsten Morgen gleich nachholten. Bei dem erfolglosen Versuch, einen Geocache zu heben, ist Karin fast verdurstet und so entschlossen wir erst nach einem Besuch des Swimming Pools die Stadt zu erobern. Nein, Karin hat ihren Durst mit Wasser aus der (Wasser)Flasche löschen können und hat nicht gleich den ganzen Pool leer getrunken. Zuerst ging’s zu einem Aussichtspunkt mit Aussicht auf den Kanal und die Stadt. Hier konnten wir endlich unseren Quoten Cache heben und uns einen Überblick über die Stadt und das Umland machen. Die Weiterfahrt mit dem Taxi brachte uns in einen alten Teil von Panama, der gemäss Reiseführer Hip und Trendy sein sollte. Glaubt nicht alles was in diesen Führern steht, auch wenn sie Preise für den „best tour guide“ bekommen haben… Wir folgten einem Tipp eines lokalen Dollar-Schelms und setzten unsere Shopping/Stadt –Tour nicht richtig Panama City fort, sondern gingen in die Albrook-Mall. Dieser Konsumtempel ist nicht nur grösser als alles, was wir bisher in Form eines Einkaufszentrums gesehen haben, sondern auch weitaus billiger. Da unser Gepäck für den Weiterflug sowieso bereits zu schwer war, beschränkten wir uns auf das Nötigste. Aber wir beschlossen, nicht das letzte mal hier gewesen zu sein! Zurück im Hotel besuchten wir das Hotelrestaurant der Kette TGIF, oder wie es in Panama heisst: „Freidei“. Satt und müde ging’s ins Bett.
Nach dem üblichen Theater um den Taxi-Preis machten wir einen kurzen Stopp im Rey um unsere Filette-Bestände aufzubessern, bevor es an den Flughafen ging. Am Flughafen stellten wir fest, dass der von Karin gebuchte Flieger nicht nach El Porvenir, sondern nach David in Costa Rica flog. Karin behauptet weiterhin, dass es sich um einen Fehler der Englischen Website handelt, wo sie den Flug gebucht hat. Wie auch immer, den Spott und Hohn wird sie wohl ein lebenslang erdulden müssen! Doch uns wurde freundlich geholfen und gegen einen Aufpreis flog uns eine Cessna eine Stunde und einen weiteren Stopp im Rey Supermarkt später nach El Provenir.

Der Flug war super, doch als wir den weltbekannten internationalen Flughafen von El Provenir aus der Luft sahen, waren wir sicher, dass wir nach dem Landeversuch nasse Füsse hätten. Doch wider erwarten reichte die kurze Landebahn und wir konnten fast neben dem Dinghi-Steg aussteigen.

Nachdem wir auf der SY-Jeannette angekommen und das Gepäck verstaut hatten, ging’s weiter in die Lemon Cays, wo wir die nächsten Tage blieben und uns ans süsse Nichtstun gewöhnten. Anschliessend ging es ein paar Inseln weiter gegen Osten und noch ein wenig später gegen Süden.

Nachdem wir knapp zwei Wochen in Kuna Yala waren und einige Inseln gesehen hatten, von denen einige stark bevölkert waren und einige nur wenige Hütten hatten, mussten wir leider weiter gegen Westen in die Panamarina, wo wir die restlichen Tage verbrachten. An dieser Stelle sei vermerkt, dass Kuna Yala einer dieser Orte ist, die man verschwunden glaubt. Hätten sie ein Restaurant, oder wenigstens eine Bar auf diesen Inseln, würde man wirklich glauben, im Paradies angelangt zu sein. Nun ja, es war auch ohne Restaurant/Bar paradiesisch. Ein Foto aus dem Reiseprospekt ist nur halb so schön wie die Realität in Kuna Yala. Ausser, man trifft beim Schnorcheln auf einen schlafenden Hai. Dann denkt man kaum mehr an die Schönheit der Landschaft und der Unterwasserwelt, sondern nur noch daran, wie man genügend Luft durch den Schnorchel bekommt. Und wie man Nik am schnellsten aus dem Kanu ins Wasser schafft, damit a) ein dickerer Köder im Wasser ist und b) man (Karin) schnell auf das bisschen Plastik in Sicherheit kommt.

Die Fahrt in die Panamarina war lang, mühsam und anstrengend. Kaum erwähnenswert aussert dass Karin vier mal die Fische gefuttert hat. Am Tag nach der Ankunft stand die Fahrt entlang des Panama Kanal mit der Bahn auf dem Programm. Vorher wollten wir uns aber noch die berühmt berüchtigte Stadt Colon ansehen, von der wir eigentlich immer nur gewarnt wurden. So nahmen wir den Bus und knapp zwei Stunden später waren wir auch schon in Colon. Die Busfahrt in Panama ist sehr speziell. Die alten U.S. Schulbusse wurden alle aufgemotzt und bunt angemalt. Müssen wir erwähnen, dass die Strassen NICHT gerade verlaufen und die Fahrer NICHT langsam fahren? Schnell stiegen wir aus und probierten Tickets für den Zug zu kaufen, aber dies war leider erst kurz vor der Abfahrt möglich. Da es kein Taxi hatte, machten wir uns entgegen jeder Warnung zu Fuss zum Einkaufszentrum Colon 2000 auf den Weg. Unterwegs kamen wir am lokalen Markt, der Feuerwehr und am Spital vorbei. Da kein Kreuzfahrtschiff im Hafen lag, war das ohnehin enttäuschende Colon 2000 noch enttäuschender, denn es war fast alles zu und uns blieb nichts anders übrig, als weiter in die Zona Libra zu gehen. Die Zona Libra ist nach Hong Kong das grösste Zollfrei-Gebiet der Welt und entsprechend viel war los. Wir wurden aber nicht glücklich, da es für uns viel zu gross war und ohne Plan war man etwas verloren. So blieb uns nichts anderes übrig, als unser letzter Joker zu ziehen uns ins 4 Altos zu fahren, wo wir die restliche Zeit bis zur Zugsabfahrt am frühen Abend verbrachten und einige Dollars los wurden.

Die Zugfahrt entlang des Kanals war eigentlich unspektakulär. Es gab viel Grün, etwas Wasser, wenig Kanal und kaum Schiffe. Eigentlich sahen wir nur ein Schiff und das war die Fähre der amerikanischen Rentner, die mit im Zug fuhren. Der Wagon wäre beinahe umgekippt, als alle das Schiff knipsen mussten, welches sie am nächsten Tag besteigen würden… Nach einer Stunde waren wir zurück in Panama und nach ein wenig Verhandlungsgeschick hatten wir ein Taxi zu einem vernünftigen Preis, was uns zum überbuchten Hotel brachten. Nach dem Nachtessen im TGIF ging’s ins nächste Hotel, wo wir zusammen mit Kanadier eintrafen, die im Hotelzimmer morgens um fünf ausgeraubt wurden und seither auf dem Polizeiposten gewesen waren. Natürlich wurden die in einem anderen Hotel ausgeraubt, sonst wären wir ja wohl nicht dort übernachtet. Da wir zu müde für die Albrook-Mall waren, gingen wir direkt ins Bett.

Nach dem Frühstück ging die Fahrt per Taxi zu den Gatun Locks, wo wir einigen Schiffen zusahen, wie sie die Höhenmeter in einer beachtlichen Zeit überwanden. Die Schleuse war auch ein virtueller Cache und so konnten wir ein Foto von uns machen und der Cache war unser. Das Taxi brachte uns zurück nach 4 Altos, wo wir fleissig Dollars gegen Waren eintauschten. Um 4 Uhr wurden wir vom ersten und vielleicht einzigen freundlichen und ehrlichen Taxi-Chauffeur von Panama abgeholt. Auf dem Rückweg zur Panamarina stoppten wir bei einem weiteren virtuellen Cache in Portobelo.

Müde und schwer beladen erreichten wir die Marina, wo wir bis zu unserer Abreise blieben. Und beinahe von den blöden Viechern (Heng Heng) aufgefressen wurden.

Am letzten Ferientag wurden wir am Mittag vom Taxi abgeholt, welches uns direkt zum Flughafen brachte. Mit etwas Erstaunen stellten wir fest, dass wir, obwohl wir elektronisch eingecheckt hatten, unser Gepäck noch nicht aufgeben konnten. Zum Glück konnten wir es gegen eine kleine Gebühr sicher deponieren. Auf ging es zurück in die Albrook-Mall, wo wir nochmals Dollars gegen Ware tauschten.

Der Rückflug war recht angenehm wir konnten sogar etliche Stunden schlafen. In Genf wurden wir von einem Empfangskomitee erwartet, dass nicht nur was zum Beissen, sondern auch Glühwein dabei hatte. Naja, wir mussten uns ja gegen diese plötzliche Kälte wehren!

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Elsass zum 4. Jan 17

Mit Karins Mami ging es an diesem Weekend ins Elsass. Elsi durfte zu Hause bleiben und sich ausruhen. An ihrer Stellen haben wir uns eine Unterkunft bei Pierre & Vacances in Eguisheim reserviert.

Am Freitag abend ging es auf direktem Weg nach Eguisheim, wo wir nach dem Zimmerbezug sofort im Städtchen nach einer geeigneten Verpflegungsstelle suchten und auch fanden.

Am nächsten Tag stand der Besuch von Colmar auf dem Programm. Das hübsche Städtchen erschien unter der Nebeldecke ein wenig trist. Der Flammkuchen schmechte aber dennoch. Auf der Rückfahrt gab es einen längeren Stopp im e’leclerc. Nach einem Powernapp war es auch schon wieder Zeit für einen Besuch in der lokalen Gastronomie.

Das Sonntagsprogramm führte uns der Weinstrasse entlang durch die Rebberge nach Norden mit Stopp in Kaysersberg, Riquewihr und Ribeauvillé. In Riquewihr gab es eine längere Mittagsrast, denn wir fanden ein super Restaurant, wo wir einmal mehr vorzüglich speisten! Zurück in Eguisheim beschlossen wir, uns das Apéro von den Winzern im Ort sponsern zu lassen und degustierten zahllose Elsässer Weine. Natürlich haben wir auch einige nach Hause genommen. Zurück in unserem Luxusappartment kämpften wir uns durch einige Flaschen Wein und lokale Spezialitäten.

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