Subscribe RSS

Archive for Juli, 2011

Sommer 2011: Irland & Wales Jul 16

Unsere Irlandferien starteten am Freitagabend. Erstes Zwischenziel war der Womo-Stellplatz bei der Saline Royale, bevor es über Paris (mit einigen Shopping-Stopps) nach Honfleur ging. Die Fahrt entlang der Küste war geprägt von super Wetter. D-Day Erinnerungen sind allgegenwärtig und so kamen wir nicht um den Besuch der einen oder andern historischen Stätte herum, bis wir in Cherbourg auf die Fähre fuhren.

Die Überfahrt nach Irland war wie für uns üblich sehr ruhig und als wir in Rosslare ankamen, erwartete uns nebliges irisches Wetter. Wir entschieden uns den ersten Tag langsam anzugehen und wählten den Hookhead als unser erstes Tagesziel auf der Insel. Das Wetter klarte schnell auf und wir hatten einen wunderschönen ersten Abend. Am nächsten Morgen, bevor wir losfuhren, hatten wir leider noch Kontakt mit ein paar sehr aufgestellten und kommunikationsfreudigen WoMo-Schweizern. Was uns eigentlich komisch hätte vorkommen müssen. Wir bekamen zahlloseTipps für „Must-see“ und änderten dadurch etwas unsere Reiseroute für die nächsten Tage. Der Abstecher nach Killkenny und den Rock of Cashel über die „landschaftlich einmalige Strecke“ hätten wir uns schenken können und so vergassen wir ganz schnell die guten Tipps, die wir erhalten haben. Nach diesem frustrierenden Abstecher entschieden wir uns, als nächstes etwas für unser Gemüt zu tun und besuchten die Jameson Whiskeybrennerei. Die Führung war ganz nach unserem Geschmack, denn es gab reichlich zu degustieren.

Da das Wetter sich verschlechterte, entschieden wir uns bis nach Crookheaven zu fahren und die Nacht dort auf dem Parkplatz vor dem Pub zu verbringen. Man sollte ja nicht im angetrunkenen und voll gefressen Zustand fahren… Auf dem Weg zum Mizenhead am nächsten Morgen gab Käthy unverhofft ihren Dienst auf und wir mussten ab nun ohne elektronische Führung durch Irland reisen.

In den nächsten Tagen absolvierten wir die Ringe Beara, Dingle und Kerry. In Folge des schlechten Wetters nicht der „normalen“ Reihenfolge, sondern so, dass wir sobald das Wetter wieder besser wurde, wir mit dem Schiff auf die Skellig Islands fahren konnten. Die Skellig Islands waren trotz der etwas ruppigen und nassen Rückfahrt sicher eines der Highlights unserer Irland Rundreise. Da machte es auch nichts aus, dass wir drei Tage auf dem gleichen Camping verbringen mussten, zumal der Campingplatz von Mortimer wohl der mit Abstand „heimeligster“ Camping Irlands ist. Und wir immer Meeranstoss hatten.

Das nächste touristische Ziel waren die Cilffs of Moher, wo wir einen Schweizer T3 und amerikanische Hard-Core Camper trafen und einem gemütlichen Abend auf dem Parkplatz verbrachten. Witzig waren die Jugendlichen, die mit dem Hartschalenkoffer(!) dem Trampelpfad auf den Klippen entlang trampten. Am nächsten Tag ging es durch die Buren weiter nördlich. Da die Zeit langsam knapp wurde beschlossen wir, auf direktem Weg nach Enniskillen zu fahren. Nach dem Besuch der Marble Arche Cave gestatten wir uns einen freien, sonnigen Tag am Upper Loch und am nächsten Tag befuhren wir das Loch mit einem Boot. Kanalbootferien haben wir auf jeden Fall auf unsere Wunschliste gesetzt.

Die folgenden Tage verbrachten wir an der irischen Nordküste und besuchten die Touristen Magnete Giant Causeway und Rope-Bridge. Danach ging es entlang der Küste via Belfast mit Zwischenstopp in Newgrange nach Dublin. Nach einem Stadtbummel und dem Besuch der Guiness-Brauerei mussten wir weiter Richtung Süden wo wir die Fähre nach Wales nehmen wollten.

In Wales trafen wir Eva, Tim und Debbie. Sie hatten ein „Semi-by-the-Sea“ mit Whirlpool und Meerblick in Pendine reserviert. Von dort aus erkundeten wir in den nächsten Tage Süd-Wales. Nach diesem „Wellness“-Urlaub in Wales mussten wir uns leider bereits auf den Heimweg machen. Wir übernachteten noch einmal in Thatcham bei Debbie und Tim und machten einen kleinen Shopping-Ausflug nach Basingstoke. Als es Zeit wurde, uns zu verabschieden und uns auf den Weg zur Fähre zu machen, streikte Elsi! Das Gaskabel war gerissen und wir mussten trotz Tims Bemühungen auf AA warten, die das Kabel dann schnell geflickt hatten. Leider war unsere Fähre bereits vor langer Zeit abgefahren. Zum Glück gibt’s in Dover jede Menge Fähren und wir schafften es mit der letzten für diesen Tag doch noch zurück auf den Kontinent. Die Rückfahrt via Belgien und Luxemburg verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle und so trafen wir wohlbehalten wieder zu Hause ein.

Category: Unterwegs, VW-Bus  | Comments off