Subscribe RSS
Cornwall 2010 Jan 20

Am Donnerstagnachmittag machten wir uns auf den Weg nach Zürich, von wo aus wir nach London flogen. In Heathrow wartete bereits Tim, der uns in seinem neuen Audi nach Newbury fuhr. Dort wurden wir von Debbie und Ruby freudig begrüsst und nach der Hausbesichtigung gab es ein typisches britisches (Sonntag) Abendessen. Entgegen allen Vorurteilen schmeckte das Essen sehr gut!

AmFreitag machten wir uns auf den Weg nach Portsmouth. Nach dem Besuch des Turms mit einem Glasboden, verteilten wir unser Erspartes im grossen Outletpark. Neben zahlreichen T-Shirts gab es auch neue Columbia Trecking Schuhe. Nach der Spritzfahrt zu Tesco in Debbies Mini war es Zeit für Pizza. Tim hatte bereits ihren Pizzaofen eingeheizt und wir warteten hungrig auf die erste Lieferung.

Am Samstagmorgen ging es wieder Richtung Süden. Zuerst stoppten wir beim grössten Campingladen der angelsächsischen Inseln, wo wir aber frustriert feststellen mussten, dass wir bereits seit langem mit allen nötigen und unnötigen Campingartikeln ausgerüstet sind. Nach einer schönen Überlandfahrt machten wir einen kurzen Fotostopp bei Stonehenge. Weiter ging es zu Avebury, dem Dorf, dass mitten in einem Steinkreis liegt. Dort wurden wir Zeugen von ein paar heidnischen Bräuchen und sonstigen komischen Selbstdarstellern. Warum Avebury nicht annähernd so berühmt wie Stonehenge ist, kann man als eigenes Rätsel betrachten… Da diese Kraftorte bei uns vor allem auf den Magen schlugen, stoppten wir in Malborough in einem Pub .
Zurück in Newbury packten wir die sieben Sachen für den BattleProm am Abend. Einen BattleProm zu beschreiben ist eigentlich fast unmöglich. Es ist eine Mischung zwischen 1. August-Picknick, Openair und Mittelalterfest. Der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt und wir können allen nur empfehlen hinzugehen, wenn ihr mal die Chance dazu habt.

Am Sonntagmorgen ging es früh los. Heute ging es nicht nach Süden, sondern nach Westen. Nach einem Coffeestopp erreichten wir bald unser erstes Zwischenziel: das Eden-Project. Wir haben noch nie so viele verschiedene Pflanzen an einem Ort gesehen. Was da aus einem „ruinierten“ Stück Land geschaffen wurde, ist wirklich erstaunlich! Nach dem Zimmerbezug im Hotel und ging es ins „Fifteen“, das Restaurant von Jamie Oliver. Das Essen und die Rechnung waren ein Erlebnis!

Am Montag ging es quer durch den Cornwell. Gestartet wurde am westlichsten Ende von England: Landsend. Nach einem kurzen Spaziergang zum nahen Cache, ging die Fahrt weiter nach St. Yves, einer Touristen Hochburg mit vielen kleine Läden. Wir genossen den Lunch in einem Pub an der Seafront. Der nächste Stopp war Tintagle, wo angeblich die Ritter der Tafelrunde und Merlin ihr Unwesen getrieben haben sollen. Die Beweise dafür sind allerdings mehr als nur dünn. Die mächtige Burgruine war aber mehr als eindrucksvoll und der Besuch lohnte sich! Das Abendessen nahmen wir auf dem Rückweg in Rick Steins Fish & Chips ein. Rick Stein ist die lokale Koch Koryphäe von Padstow. Rick war zwar nicht dort, dafür aber viele, viele andere hungrige Mäuler. Nach dem Dinner auf der Hafenmauer erkundeten wir noch die Hafenstadt und macht in einem Pub einen Ciderhalt.

Am Dienstag machten wir uns auf den Rückweg. Zu Mittag assen wir in einem wunderschönen Pub am Kanal in Newbury. Leider mussten wir schon viel zu früh weiter nach Heathrow. Der Rückflug und die Heimfahrt waren ereignislos.

Category: Unterwegs
You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.

Comments are closed.