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Tour de Suisse 2009 Jan 17

Donnerstag, 30. Juli
RheinfallNach einem kurzen Stopp im Basler Stau erreichten wir mit etwas Verspätung den Flughafen und konnten Debbie, Tim und ihr Gepäck einladen. Nach kurzen Stopps am Rheinfall und in Stein am Rhein ergatterten wir den letzten Platz auf dem Campingplatz von Kreuzlingen. Auf dem Campingplatz hatte es für unseren Geschmack viel zu viele Leute, dafür war das angrenzende Bad fast menschenleer und wir konnten so die frisch renovierte Anlage ausgiebig nutzen.

Nach einem kühlen Bier im Strand ging’s ans Päckli auspacken. Debbie und Tim haben uns ein komplettes Set an Geschirr und Besteck mit VW-Bus Motiven mitgebracht. An dieser Stelle nochmals vielen Dank! Nach dem Wurstfestival ging’s zu Bett.

Freitag, 31. Juli
Nach einem ausgiebigen Brunch und dem Abwasch des neuen Geschirrs machten wir uns dem See entlang Richtung Österreich, wo wir uns mit frischen Vorräten versorgten, bevor wir via Liechtenstein zurück in die Schweiz fuhren. Nach dem obligaten Stopp im Fabrikladen von Grischuna erreichten wir die Rodelbahn von Pradaschier. Wie gönnten uns den nicht gerade günstigen Spass auf Europas längster Sommerrodelbahn.

Schliesslich erreichten wir den Campingplatz Julia in Savognin. Da wir nicht nur mit Elsi unterwegs waren, sondern auch ein Zelt dabei hatten, entschieden wir uns für die Wiese neben dem Tennisplatz. Nach einem kurzen Abstecher für ein Bier rüber an den Badesee „Lai Barnagn“, machte Tim seine berühmt-berüchtigten Burgess, welche uns sehr gut schmeckten. Nachdem wir unseren neuen Nachbarn beim langwierigen Prozess des Zeltaufbaus zugesehen haben, war es schon wieder Zeit fürs Bett. Schliesslich mussten wir am Samstag morgen in der Früh Mountain Carts erobern!

Samstag, 1. August
Heute war Tims Geburtstag und Mountain Carts-Tag! Wir standen schon früh vor dem Sportgeschäft, wo es die Mountain Carts gibt, an und konnten gerade noch die letzten 4 Carts ergattern. Nach der Schlacht um die Carts gab es Frühstück und dann ging’s hinauf und runter mit den Carts. Die Fahrten wurden immer schneller und das Material litt! Unsere Kamera brauchte nach den Unmengen von Staub liebevolle Zuwendung, Tims neue Videokamera hat den Trip in die Schweiz nicht überlebt und die Carts tönten auch nicht mehr so wie vorher. Dieses Jahr war neu, dass die Carts am Mittag umgetauscht werden mussten und so machten wir uns mit unseren Monster-Roller auf den Weg nach Radons, wo es für jeden eine Portion Älplermakronen gab.

Nach der Abfahrt ins Tal hatten wir Glück und konnten nochmals unsere Monster-Roller für Carts umtauschen. Debbie und Karin gingen Mountain cartschon früher zu Elsi und dem Zelt zurück, um sich für den sicherlich späten Abend etwas auszuruhen. Dort angelangt, wurden sie von zwei Zürcherinnen unterhalten, die (während dreier Dress Changes) versuchten, ein Zelt aufzustellen. Als Tim und Nik (sehr) viel später auch zurückkamen, gaben es die zwei Mädchen endgültig auf. Sie packten ihre Sachen zusammen und fuhren wieder in die Zivilisation zurück. Ein Abend in Chur schien ihnen vielversprechender zu sein… Nach der Hitze und dem Dreck gönnten wir uns ein erfrischendes Bad im Badesee „Lai Barnagn“. Nun wurde es aber Zeit für das Nachtessen und wir übergaben Tim unser Geburtstagsgeschenk: zwei Candle-Light Raclette und natürlich eine Schweizer Fahne!

Natürlich hatten wir alle Zutaten für ein richtiges Raclette dabei und zur Feier des Tages öffneten wir die zwei Flachen Champagner aus dem Duty-Free-Shop, welche Debbie und Tim mitgebracht haben. Nachdem wir vorzüglich gespiesen haben und die übrig gebliebenen Kartoffeln auf lustige Weise entsorgt hatten, schauten wir einigen Feuerwerkern zu, bevor es zurück zu Elsi und dem Zelt ging. Dort haben auch wir unseren Zuckerstock den Göttern geopfert. Nach dem erfolgreichen Versuch Marshmallows über dem Gaskocher zu bräteln, ging es ins Bett.

Sonntag, 2. August
Badesee? Nicht nur wir wurden vom Regen überrascht, sondern auch unsere zahlreichen Nachbarn. Im Gegensatz zu deren Zelte, war Debbies und Tims Zelt aber richtig aufgestellt. Mit Erstaunen stellten wir fest, dass es sich auf einem 750. — Franken North Face Zelt ein richtiger See bilden kann und dass sich Wanderschuhe sehr schnell mit Wasser füllen können, wenn man sie vor dem Zelt am richtigen Ort hinstellt. Die kurze Sonnenphase reichte, um unser Zelt zu trocknen und so machten wir uns auf den langen Weg Richtung Bern. Nach dem Abendessen besuchten wir Bernaqua und stellten fest, dass die Rutschbahnen eine akustische Unterstützung brauchen. Die haben wir natürlich gerne geliefert!

Montag, 3. August
RegenbrunnenDer Montag stand unter dem Motto: Montag ist Schontag! Nachdem wir ausgeschlafen hatten, erkundeten wir Bern. Das heisst: Mittagessen in der Markthalle, Liftfahren im Vaucher, Bier im Tramdepot, Bernshow und zahlreiche Stopps in diversen Läden und Shops. Nach dem Abendessen machte Debbie uns „deep fried Mars bars“, welche wir zum ersten Mal in Schottland getestet haben. Auch Marshmallows kann man übrigens frittieren, die Mars schmecken aber besser.

Dienstag 4. August
Hunger?Nachdem wir unsere sieben Sachen ins Elsi geladen hatten, ging es zu Cailler nach Broc. Mit Schokolade bis obenvoll ging es überland weiter via Murten auf den Chasseral. Leider hatten sie die Berge reingenommen und wir konnten nur den Blick übers Mittelland geniessen.

Leider hatte der Campingplatz in Saignelegier kein schönes Pätzchen mehr und so wurde mit 3 zu 1 Stimmen zu Gunsten einer Nacht im Tipi entschieden. Nachdem wir gemütlich ein Fondue gegessen haben, beendeten wir den Abend mit einem gemütlichen Marshmallows-Bräteln im Tipi.

Mittwoch 5. August.
Grillen am DoubsDer Mittwoch war leider auch der letzte Tag unseres kurzen Trips durch die Schweiz. Nachdem wir gemütlich gefrühstückt hatten, packten wir unsere sieben Sachen zusammen und machten uns auf den Weg Richtung Basel. Die Reise führte uns am Doubs entlang, wo wir auch eine Mittagsrast einlegten und Cervelats über dem Feuer grillten, bevor wir den Rest der Marshmallows verputzten. Nach einem kleinen Umweg über Frankreich erreichten wir den Flughafen von Basel kurz vor vier Uhr und nach einem Bier ging es leider schon ans Abschiednehmen. Wir alle waren traurig, dass die schöne Zeit schon vorüber war. Wir freuen uns aber schon aufs nächste Mal, wenn wir zusammen Fondue, Marshmallows, Bubbles, etc. geniessen können. Leider ist das Wann und Wo noch offen, aber es geistern schon ein paar Ideen rum!

Category: Unterwegs, VW-Bus
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